Andere Erkrankungen

Die ganzheitliche Sauerstoffüberdrucktherapie unterstütz alle Körpergewebe

Die extreme physikalische Überladung durch Sauerstoff zieht  bis zu 20-fache höhere Sauerstoffkonzentrationen in Zielgeweben nach sich. Dementsprechend weit steht es um den Anwendungsbereich der Einsatzmöglichkeiten.

Bereits 1998 stellte W.P. Fife, Texas, die positive Beeinflussung der chronischen Lyme-Arthritis-Erkrankung durch die hyperbare Sauerstofftherapie fest.

Seither werden verschiedene Versuchsreihen konzipiert, um diese Beeinflussung zu belegen. Das Druckkammerzentrum in Hannover hat sich in der Vergangenheit an einer Studie beteiligt.
Unsere Beobachtungen und die Rückmeldungen unserer Patienten beschreiben eine überzufällig häufige Verbesserung der Beschwerden (Abklingen der Schmerzen und neurologischer Beschwerden, sowie eine verbesserte Beweglichkeit der betroffenen Gelenke).

Die HBO-Therapie bei Borreliose/ Lyme-Arthritis ist ein vielversprechender Behandlungsansatz, der nach erfolgloser (mehrfacher) Antibiotikatherapie und nicht im Frühstadium erfolgen sollte. In enger Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt sollte eine gleichzeitige erneute Antibiotikatherapie erwogen werden.

THERAPIEABLAUF

Neben den vorhergehenden Massnahmen werden Sie zunächst 15-20 Druckkammerbehandlungen absolvieren. Die Anzahl wird durch den Therapieverlauf bestimmt.

Ein verschlechtertes Allgemeinbefinden, Fieber und grippale Symptome während der Therapie sind zunächst gewünscht – viele Patienten kennen diese Symptome durch vorangehende Antibiotika-Therapien (Herxheimer-Reaktion).
In Absprache mit Ihnen und Ihrem behandelnden Arzt wird evtl. eine weitere Therapie einigen Sitzungen nach einer ca. dreiwöchigen Pause erwogen.

Die Beschwerden können ein so diffuses Ausmaß erreichen, wie aussenstehende es sich kaum vorstellen können. Eine schmerzhafte Borreliose Darstellung zum Nachfühlen fidnen Sie hier.

Eine echte Migräne läßt sich von anderen Kopfschmerzen häufig schwer abgrenzen, die sichere Diagnosestellung und die Behandlung sind von daher in schwierigen Fällen Aufgebe des Facharztes für Neurologie. Treten sum Schmerz Symptome wie Übelkeit oder Sehstörungen hinzu,

wird die Diagnose wahrscheinlicher. Die Patienten leiden in der Zeit der akuten „Attacke1″ sehr. Wenn Sie betroffen sind, haben Sie die meist halbseitigen unerträglichen langanhaltenden pulsierenden Kopfschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und anderen Begleitsymptomen sicher schon zur Genüge erlebt. Ursache ist eine genetische Anlage im Gehirnstoffwechsel, die zur anfallsweisen Ausschüttung von gefäßaktiven Substanzen führt. Dadurch kommt es u.a. zur Gefäßerweiterung und Ödembildung, welche die schweren Kopfschmerzen auslösen. Dazu kommt es durch eine entzündungsartige Reaktion unter anderem zu einer Schwellung der Nervenzellen.

Wie wird Migräne behandelt?

Die Behandlung geschieht meist mit Medikamenten. Bei einem Teil der Patienten lassen sich die Symptome durchaus mit Substanzen wie ASS

(z.B. Aspirin) oder Paracetamol beherrschen. Ergotaminpräpaxate stellen die nächste Stufe dar. Neuere Wirkstoffe, die sich die Patienten z.T. selbst unter die Haut spritzen, können einen Anfall

manchmal verhindern, wenn sie rechtzeitig gegeben werden, Eine begleitende Entspanaungsthérapie oder Akupunktur bringt gelegentlich auch eine Erleichterung. Häufig aber helfen alle diese Medikamente und Maßnahmen nicht oder nicht ausreichend.

Die Migräne-BehandlTang mit hyperbarem Sauerstoff (HBO)

Vor allem in therapieresistenten Fällen mit lang anhaltender (mehrtägiger) Anfallsdauer kann Ihnen u.U. die Therapie mit HBO

helfen. Durch die vermehrte Zufuhr von Sauerstoff anter der HBO- Therapie in der Druckkammer wird die Schwellung der Nervenzellen reduziert, Sauerstoff führt zur Gefäßzusammenziehung und damit zur AusschwentKaung der Ödeme mit anschließender Verbesserung der Durchblutung, der Stoffwechsel normalisiert sich und die Symptome

lassen nach. Der akute Anfall wird oft schon nach wenigen Atemzügen 02 unter hyperbaren Bedingungen beendet, die Patienten werden beinahe schlagartig schmerzfrei.
Darüber hinaus aber hat sich gezeigt, dass nach der Behandlung mit hyperbarem Sauerstoff die Betroffenen über längere Zeit anfallsfrei bleiben und/oder die Anfälle seltener sind und deutlich weniger heftig ausfallen.

Dadurch läßt sich auch der Medikamentenverbrauch deutlich reduzieren.

Therapieablauf

Nach erfolgreicher Eignungsuntersuchung kommen Sie zur nächstmöglichen Behandlung, sobald Sie den Beginn eines Migräneanfalls verspüren.
Zur Unterbrechung eines akuten Anfalls genügt eine einmalige BBO- Anwendung.

Zur Senkung der Anfallshäufigkeit ist es sinnvoll, in den folgenden Tagen 5 bis 10 weitere Anwendungen zu absolvieren. Bei zuvor häufigen Anfällen können weitere regelmäßige einmalige Behandlungssitzungen in 14tägigen Abständen helfen.

Die Häufigkeit der HBO-Anwendungen zur Auffrischung richtet sich nach den individuellen Reaktionen des Patienten.

Deshalb ist die HBOT (Hyperbare Sauerstofftherapie) als Alternativ-Therapie bei Migräne zu empfehlen.

Die HBO ist eine Behandlungsform, bei der Patienten unter Überdruckbedingungen (= hyperbare Atmosphäre) medizinisch reinen Sauerstoff einatmen. Durch die resultierende hohe Sauerstoffkonzentration im Blut wird innerhalb weniger Minuten eine Kontraktion (Engstellung) der Blutgefäße im Gehirn bewirkt. Damit kann die für die Migräne ursächliche Gefäßerweiterung wirksam und schnell behoben werden. Sauerstoffatmung ohne Erhöhung des Umgebungsdrucks kann diesen nachhaltigen Effekt nur begrenzt erreichen. Die HBO hat grundsätzlich wesentlich geringere Nebenwirkungen als Medikamente bei Migräne.

Die Fibromyalgie ist eine chronische und häufig therapieresistente Erkrankung. Sie ist durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, um die Gelenke und im Bereich des Rückens, auch Druckschmerzempfindlichkeit, sowie Begleitsymptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche, Wetterfühligkeit, Schwellungsgefühl an Händen, Füßen und Gesicht und viele weitere Beschwerden gekennzeichnet.

Fibromyalgie ist nicht mit dem Begriff „Weichteilrheumatismus“ gleichzusetzen. Sie ist jedoch eine der Krankheiten, die unter diesen Sammelbegriff fallen. Eine wichtige Differentialdiagnose ist jedoch die Rheumatoide Arthritis.

Sie betrifft häufig Frauen, auch wenn trotzt intensiver Forschung keine Ursache fest steht. Am Ende werden nur die Symptome behandelt. Dies aber, wie aktuelle in Israel geschehen, sehr erfolgreich.

Zur Studie: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0127012

Zur deutschen Kommentierung http://www.vdd-hbo.de/fibromyalgie-kann-die-hbo-therapie-helfen

Gewebetransplantate (Lappenplastiken), häufig im Fachgebiet der Plastischen Chirurgie auftretend, dienen zum Verschluss großflächiger Defekte. Hierbei wird ein Muskel-, Haut- oder Fettgewebsanteil von einer Stelle des Körpers auf den Defekt verpflanzt.
Die kritische Phase bei einer solchen Operation ist der Anschluß der Blutgefäßversorgung des Transplantates an die der Empfängerstelle. Nach der Operation ist dann die Blutgefäßneubildung von maßgeblicher Bedeutung für das Überleben des Transplantates.

Mit der hyperbaren Sauerstofftherapie können kritische Gewebetransplantate durch den hohen Sauerstoffanteil in den umgebenden Geweben länger überleben. So erhält der Körper mehr Zeit, eigene Blutgefäße in die verpflanzten Gewebestellen einwachsen zu lassen. Dieser Prozeß der Gefäßneubildung wird zusätzlich von der HBO-Therapie unterstützt.

Müde Muskeln benötigen Sauertstoff

Das Oxford Handbook of Sport an Exrcise Medicine kann die HBO-Therapie bei (Muskel-)Gewebe Verletzungen nur kontrovers empfehlen. Eine Untersuchung der BIOBARICA fand jedoch heraus, dass die HBO-Therapie bei:
Muskelfaserrissen
Sehnenverletzungen
Verstauchungen
Genereller Erholung des Körpers
zwischen 90% und 100% therapeutsiche Effektivität erreichte. Auch wenn die Gruppe der Probanden zwischen 5 und 79 schwankte, deckt sich diese Untersuchung mit unseren eigenen Erfahrungen.
Sinnvoll waren hier 3 – 4 Therapien pro Woche.

Zur Studie: http://biobarica.com/profesionales/wp-content/uploads/2017/02/HBOT_SportMedicine.pdf

Die National Football League (NFL) machte ebenfalls sehr gute Erfahrungen bei der Behandlung von Traumatischen Hirnverletzungen (Gehirnerschütterungen, Schädel-Hirn-Verletzungen).
Basierend auf den physikalischen Effekten der HBO-Therapie wird Sie immer flächendeckender angewendet.

Sprechen Sie uns an.

So genannte Crush-Verletzungen und viele andere Durchblutungsstörungen führen in einen Teufelskreis aus Mangeldurchblutung, Sauerstoffunterversorgung, Ödembildung, weitere Störung der Mikrodurchblutung und weitere Mangeldurchblutung der nahe der Verletzung gelegenen Areale.
Oft steigen auch das Infektionsrisiko und die Wundheilungsstörungen. Ist es möglich, die Durcblutung wiederherzustellen, entstehen neue Risiken. Hierbei werden Schadstoffe aus dem erkrankten Gewebe in die Umgebung der Wunde, sowie in den gesamten Körperkreislauf geschwemmt.

Das Therapieprinzip umfasst eine chirurgische Versorgung der Weichteile und der Knochen, die Schockbekämpfung und gefäßchirurgische Eingriffe. Zusätzlich dazu ist die HBO-Therapie empfohlen, um das Absterben des Gewebes zu verhindern, Amputationsraten zu verringern und die Infektabwehr und die Wundheilungsprozesse zu unterstützen.

  • Central retinal artery occlusion (CRAO)
  • Crush Injury without fracture
  • Compromised skin grafts and musculo-cutaneous aps
  • Osteoradionecrosis (bones other than mandible)
  • Radio-induced lesions of soft tissues (other than cystitis and proctitis)
  • Surgery and implant in irradiated tissue (preventive treatment) Ischaemic ulcers
  • Refractory chronic osteomyelitis
  • Burns, 2nd degree more than 20% BSA
  • Pneumatosis cystoides intestinalis
  • Seltene Indikationen:
  • Brain injury (acute and chronic TBI, chronic stroke, post anoxic encephalopathy) in highly selected patients
  • Radio-induced lesions of larynx
  • Radio-induced lesions of the CNS
  • Post-vascular procedure reperfusion syndrome
  • Selected non-healing wounds secondary to systemic processes
  • Sickle cell disease
  • Interstitial cystitis